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Goaslschnöllen

In Südtirol wird geschnöllt, gekracht und geschnalzt. Das Goaslschnöllen ist ein Brauchtum, der fast das ganze Jahr über stattfindet. Diese drei Disziplinen: Goaslschnöller, Goaslkrocher und Schnalzer sind in der Südtiroler Bauernkultur nach wie vor lebendig. Dabei geht es um das “Lärm-Machen” mit einer ledernen Peitsche, die beim Schwingen kracht und schnalzt.

Damals wurde diese Peitsche, oder “Goaßl”, dazu verwendet den Tieren auf der Weide zu zeigen, wer das Sagen hat, oder aber am Ende des Winters den Frühling aus dem Tiefschlaf zu wecken.

Die Goaßl wird zumeist mit zwei Händen geschwungen, von einer Seite auf die andere und von vorne nach hinten. Zwischen dem Vorwärts- und Rückwärtsbewegen entsteht ein ohrenbetäubender Knall.

Gschnöllt wird meist bei Anlässen wie Almabtrieb, Umzüge oder Volksfeste.